
Arndt ist beides: Ur-Hamburger und Mit-Freiburger. Zu Freiburger Zeiten war er bekannt dafür, wie er im "Subway" durch seine ganz, ganz coole Art ganz lässig jeder Schlägerei aus dem Weg ging. Passenderweise absolvierte er anschließend ein LLM im eiskalten Minnesota. Gegen alle Widerstände schaffte es aber Kerstin gegen Ende der Freiburger Zeit, Schönling Arndt an die Kette zu legen. Mitte Juli haben die beiden in einer Traumhochzeit am Steinhuder Meer und auf Schloß Petershagen geheiratet.
Mit Arndt verbindet mich dreierlei: (1.) Die bedingungslose Unterstützung des HSV, vor allem, wenn es nicht so gut läuft. (2.) Gemeinsame Theaterbesuche, unvergessen insoweit insbesondere Christoph Marthalers grandiose "Stunde Null" im Schauspielhaus. (3.) Das Pinkel-Fiasko Silvester 1997, wo ich es peinlicherweise auf der S-Bahn-Fahrt von Poppenbüttel zur Reeperbahn nicht mehr aushielt, die nächste Bahn nehmen mußte und wir deswegen in einem S-Bahn-Wagen ins neue Jahr gelangten.